Eco Eden | Arche Noah 2.0

Wir freuen uns sehr Ihnen mitteilen zu können, dass DAS BÜNDNIS | Bündnis Familienunternehmer, Agrar- und Energiewirtschaft e.V. vor dem Hintergrund der Umstrukturierung des Mitgliederkeises und im Rahmen der Vermögensanlage eine Kommanditbeteiligung in Höhe von € 150.000 an der EcoEden Water GmbH & Co. KG, Lüneburg, übernommen hat. Das gesamte Kommanditkapital der EcoEden Water GmbH & Co. KG beträgt zum Jahresanfang 2014 nunmehr € 950.000

Das Bündnis sieht dieses finanzielle Engagement als strategische Beteiligung und setzt es bewusst als Zeichen dafür ein, dass wir nicht nur reden, sondern auch handeln. Die EcoEden Water GmbH & Co. KG beschäftigt sich unter anderem mit der Projektierung und Realisierung eines grossen Siedlungsvorhabens, welches in Asturien (Spanien) entstehen soll. Neben vielen anderen beeindruckenden Details ist hervorzuheben, dass dort explizit dezentrale Energieversorgung und regionale Wertschöpfung stattfinden soll, die in einer solchen Zusammenstellung bis dato nicht woanders zu finden ist. Hier werden zudem die Technologien angewendet werden, die wir in den Bereichen Biogas, Biodiesel, Blockheizkraftwerke, Energiepflanzen, Nahwärmenetze und Düngerproduktion auch durch das Netzwerk der Mitglieder des Bündnisses Dritten anbieten.

Das Bündnis setzt hier also ein Zeichen für die von uns präventierten Themen „Dezentrale Energieversorgung“ und „Regionale Wertschöpfung“ und ermuntert, die Erfahrungen und Kenntnisse als Mitglied bei uns abzurufen und dann bei eigenen Projekten und Initiativen umzusetzen. Gerne kostenfrei begleitet und betreut durch das Bündnis.

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Regionale Wertschöpfung in sozialer Marktwirtschaft

Zu einer gesunden Volkswirtschaft und zu einer sozialen Marktwirtschaft, wie sie in deren Entstehungszeit verstanden wurde, gehört stets und ständig die regionale Wertschöpfung. Was bedeutet das? Unsere Marktwirtschaft, wie wir sie derzeit und seit Jahren erleben, ist nicht mehr sozial. Mit wenigen Ausnahmen werden Verluste sozialisiert und werden Gewinne privatisiert. Initiativen, die darauf abzielen, in der jeweiligen Region Werte zu schaffen, werden oft belächelt und sofort in die gleiche Schublade gesteckt, in der ökologische Initiativen, Bürgerinitiativen, Öko-Landwirte und gesunde Ernährung schon liegen. Überregional aktive Unternehmen, national und international agierende Konzerne hingegen werden gerne subventioniert – ohne Rücksicht darauf, dass dadurch die in der Region erbrachte Leistung, dass dadurch die in der Region geschaffenen Werte eben nicht in der Region bleiben, sondern abwandern – normalerweise ins Ausland. Dies hat unter anderem, aber eben elementar den Erfolg, dass die jeweiligen Regionen ausbluten – finanziell, wissensmässig, gesellschaftlich. Gerade in Niedersachsen können wir ein Lied davon singen.

Dabei haben wir neben Tourismus und Forschung einen solch breiten Bestand an Möglichkeiten, den wir ausschöpfen können, sollten und auch müssen. Im landwirtschaftlichen Sektor sind noch viele Möglichkeiten gegeben, die ausserhalb von Mastbetrieben, Massenschlachtanlagen und ähnlichem möglich sind – unter anderem dezentrale Energieproduktion, Verbesserung und Verwertung von Klärschlamm, Produktion von Dünger und vor allem Nahwärmenetze und Blockheizkraftwerke, welche alle die Wertschöpfung in der Region belassen, die regionalen Leistungsträger hier hält und stärkt und die grundsätzlich zu einer grösseren Unabhängigkeit von Konzernen und von ausländischen Lieferanten von Gas und Öl sorgen.

Gerade durch Lösungen in diesen Segmenten verbunden mit Stiftungskapital und Know-How, wie es von einigen Anbietern auch in Niedersachsen geboten wird und von denen ich einigen vorstehe oder diese berate, stärken wir unsere heimische Wirtschaft, werden wir alle unabhängiger und können wir mit guten Beispielen vorangehen. Wir bieten in Niedersachsen damit eine Alternative für Deutschland.

Menschen fischen

Dass die AfD sich thematisch deutlicher und breiter positionieren muss, ist keine Frage. Dass die externe Kommunikation und die Aussendarstellung verbessert werden muss, ist auch keine Frage. Dass die Euphorie vieler anfänglicher Mitstreiter nach und nach abflachen wird, ist ebenfalls keine Frage.

Als langjähriger Unternehmer und Krisenmanager bin ich und sind meine Führungskräfte solche Situationen gewohnt – egal, ob es sich um die Festlegung und Realisierung strategischer Ausrichtung, die Selektion und das Aufspüren strategischer Partner oder die Entwicklung und Realisierung von Projekten handelt. Immer ist die Antwort auf die immer gleiche Frage wichtig: Welchen Mehrwert können wir bieten.

Bezüglich der AfD ist der Mehrwert ganz generell, dass Probleme thematisiert und noch nicht im Politiksprech eingewickelt werden. Aber das allein genügt nicht. Wir müssen Menschen fischen – und das mit Ködern, die den Menschen schmecken. Und dort, wo die Menschen sind. Also die Bundespolitik für die Aufmerksamkeit und Positionierung, die Kommunalpolitik für die breite Basis der Unterstützung und Wählerstimmen.

Gerade im kommunalpolitischen Alltagsgeschäft kann man, können wir als AfD etliches erreichen. Die dort vielfach etablierten Grünen und Freien sind mittlerweile in der Parteienlandschaft, den Spruchblasen und den Arrangements vom System geschluckt worden. Hier gilt es, mit umfassenden Themen und vor allem Lösungsansätzen aus der Praxis den verlassenen Raum für die AfD zu gewinnen. Dort geht es durch praktische Lösungsansätze ohne Geschwafel und mit Unterstützung aus der Wirtschaft, um der Theorie einen praktischen Unterbau zu liefern. Nach den Professoren, nun die Unternehmer.

Der Begriff „Erneuerbare Energie“ ist mittlerweile negativ besetzt. Aber und gerade wenn wir auf kommunaler Ebene den Bürgern günstigen Strom, verlässliche Bürgernähe, genossenschaftliche Gemeinsamkeit und regionale Wertschöpfung anbieten, dann fixieren wir die AfD beim Menschen. Und dort wollen wir hin.

Warum eine Alternative?

Aufgrund einiger Projekte meiner Unternehmensgruppe hatte ich mich schon seit vielen Jahren mit dem Niedergang der, von vielen als Selbstverständlichkeit hingenommenen Systeme beschäftigt und bin in den vergangenen zwei Jahren natürlich auch mit den Thesen von Sarrazin, Sinn und Henkel konfrontiert worden. Diese Gedanken sind wichtig zu berücksichtigen bei Projekten wie der entstehenden MikroNation EcoEden oder dem Agrar- und Energieprojekt Minerva Farming – eingeflossen sind aber neben sehr vielen anderen Ressourcen und Gedanken die aufrüttelnden Bilder von „Home„, die nachdenklich stimmenden Bücher und Filme von Michael Moore oder Bücher von Claus Kleber und Manfred Spitzer – neben aller fachlicher und finanzieller Kompetenz natürlich.

Insgesamt sehe ich es als Aufgabe verantwortungsvoller Unternehmer an, dort etwas zu ändern, wo man etwas ändern kann. Dies ist je nach Mut und Kontostand mal mehr, mal weniger möglich – die meisten aber knicken lieber vor dem Mainstream ein und machen weiter, als sei alles in Ordnung.

Die AfD erschien mir dann wegen der aufgestellten Thesen interessant, vor allem aber imponierte es mir, dass diesmal nicht eine Horde von bildungsfernen oder eine Meute von Fanatikern den Mut aufbrachten, eine Partei zu gründen, sondern dass man es offenbar im Kern mit Menschen zu tun hat, die eine gute, bis sehr gute Wissensbasis haben und nicht vom Staat alimentiert werden – zudem Courage haben, Fehlentwicklungen aufzuzeigen.

Als ich dann in den letzten Monaten bei Besuchen von AfD-Veranstaltungen merkte, dass neben dem Zentralthema noch einiges andere als Programm zu definieren ist und sich hier offenbar die Möglichkeit bietet, innerhalb der Partei und nach aussen mit der Partei Änderungen herbeizuführen, ohne zwanzig Jahre den Marsch durch die Institutionen zu gehen (nicht jeder heisst Fischer…), habe ich gemeinsam mit meiner Führungsmannschaft beschlossen, dass wir uns für die AfD und mit der AfD engagieren wollen.

Schluss mit dem Glauben an die saubere Atomenergie

Die Pannenserie an der japanischen Atomruine Fukushima hält an: An dem havarierten Kraftwerk ist ein weiterer Tank mit radioaktivem Wasser übergelaufen. Verseuchtes Wasser sei in den Pazifik gelangt, teilte die Betreiberfirma Tepco mit. Unglaublich:  Ein Arbeiter der Atomanlage soll das Fassungsvermögen des Tanks falsch eingeschätzt haben. Über einen Zeitraum von etwa zwölf Stunden traten demnach mindestens 430 Liter Wasser aus. Der Behälter verfügte über keine Anzeige, die vor einem Überlaufen hätte warnen können.

Laut Tepco soll das Wasser über eine Betonsperre gelaufen und durch einen Graben ins Meer geflossen sein. Der Tank ist einer von etwa tausend, die auf dem Gelände aufgestellt wurden. Laut einem Tepco-Sprecher stand er auf abschüssigem Untergrund und war in Richtung Meer geneigt. Ein Regierungssprecher sagte, der erneute Zwischenfall zeige, dass Tepcos Bemühungen zur Bewältigung der Krise unzureichend seien. Es ist bereits das zweite Mal binnen weniger als zwei Monaten, dass kontaminiertes Wasser aus den Reaktoren ins Meer floss.

Tepco steht wegen seines Krisenmanagements heftig in der Kritik. Der Firma wird vorgeworfen, das Ausmaß der Katastrophe zu vertuschen und die Öffentlichkeit nur häppchenweise zu informieren. So wurde bekannt, dass Verbindungsschläuche zwischen den Tanks direkt auf dem Rasen der Anlage ausgelegt worden waren; zudem war bis vor kurzen ein Arbeiter für die Überwachung von 500 Tanks zuständig.

Es ist nötig, dass weitestgehend saubere, konventionelle Kraftwerke für eine solide Grundlastabdeckung sorgen und insbesondere in den ausser-städtischen Regionen dezentrale Versorgungslösungen angeboten werden – gerne auch auf genossenschaftlicher Basis der Bürger. Solche genossenschaftlichen Lösungen zum Beispiel im Rahmen von Nahwärmenetzen kranken nicht am Interesse der Bürger, sondern an den vielfältigen behördlichen Auflagen und Vorschriften, die auch interessierte Investoren abschrecken. Hier ist die Politik gefragt, etwas zu unternehmen. Denn dezentrale Versorgung in ausser-städtischen Gebieten senkt den Einfluss der Stromkonzerne, macht die Bürger vom Stromzahler zum Eigentümer und stärkt die regionale Wirtschaft sowie die regionale Zusammengehörigkeit der Bürger.