Immer wieder wird die gleiche Sau …

.,.. durch’s Dorf getrieben – jetzt haben sich die Medien nach den ganzen Vorwürfen zu rechtsradikalen Umtrieben auf die angebliche innere Zersplitterung der AfD eingeschossen. Und was geschieht? Die Leute rechtsaussen wittern Oberwasser und werden lauter, als die Mehrheit – und die anderen keilen zurück. Dass man im Internet schnell seine Meinung rausposaunen kann, heisst doch nicht, dass man das auch muss. Hier wird doch nichts weiter versucht, als wieder von den eigentlichen Problemen (des Staates Deutschland) und der eigentlichen Situation (der Partei AfD) abzulenken. Wer dies nicht erkennt und blindlings (unautorisierte) Meinungen im Namen der AfD zum besten gibt, der unterstützt die politischen Gegner.

Mich selber stört es sehr, wenn fanatische Parolen in meinem viralen und virtuellem Umfeld gepostet werden und unwidersprochen bleiben, denn ich möchte nicht mit denen in einen Topf geworfen werden, die beratungsresistent sind. Deshalb ist Widerspruch gefragt – Widerspruch durch Argumentationen, denn durch Argumente vorgetragene Gegenpositionen wirken – beim Mitglied, beim Diskussionspartner, beim Bürger.

Ganz nebenbei eine persönliche Anmerkung: Mir geht diese in Halbwissen gepresste ängstliche Grundhaltung Uninformierter sehr auf die Nerven – lassen Sie uns gemeinsam diesen uninformierten Bürgern und Mitgliedern durch Argumente die Unsicherheit, Angst und das Halbwissen nehmen. Ein Beispiel: Diese endlose Überfremdungsdebatte (die im übrigen jede Partei einmal auszufechten hatte) – es reicht doch wohl zu sagen, dass von den 15.000.000 afrikanischen Flüchtlingen gerade einmal 32.000 innerhalb der EU Zuflucht fanden. Oder dass die Gesamtaufwendungen für Asylbewerber und vergleichbare Gruppen in Deutschland knapp mehr als 900.000.000 Euro betragen – ein Fünftel der Kosten des Berliner Flughafens oder besser: 0,3% unseres Bruttosozialprodukts. Diese Überfremdungsdebatte durch Stories und Bilder und Häme aufzuheizen, ist nicht rechtsradikal, das ist einfach dumm oder unethisch.

Die AfD benötigt dringend eine für Aussenstehende verständliche Abgrenzung zwischen autorisierten und unautorisierten Meinungsäusserungen, damit die nun im werden befindliche klare Linie eines künftig kompletten Parteiprogramms bei den Bürgern, künftigen Wählern und Mitgliedern auch korrekt ankommt. Damit wird auch die angebliche Zersplitterung negiert – es ist doch vollkommen klar und ist stets so, dass neue Organisationen wie die AfD am Anfang alle möglichen Leute anzieht, dann Posten eingenommen werden von Menschen, denen man eben nicht einmal auf die Schnelle in die Seele schauen konnte und die von der neuen Position vielleicht auch einfach überfordert sind. Es ist völlig normal, dass verschiedenste Meinungen im Laufe der Zeit sich manifestieren, die dann irgendwie doch nicht zur Gesamtlinie passen. Und es ist völlig normal, dass andere Menschen hinzukommen und weitere Meinungen postulieren. Na und? Das ist so und das wird auch noch eine Weile dauern. Kein Grund zur Aufregung.

Wichtig ist letztlich, dass die grobe Linie vorgegeben wird und dass zumindest die Funktionsträger sich bewusst sind, dass jede Äusserung als Äusserung der Partei draussen wahrgenommen wird. Klare Argumentation hilft auch hierbei. Fakten entscheiden. Die AfD hat es gar nicht nötig, sich hier zu rechtfertigen – Parteitagsbeschlüsse und Parteiprogramm wirken bald wie Gravitation: sie hilft, am Boden der Tatsachen zu bleiben, die Wechselbeziehungen untereinander zu formen und die Gesamtheit zu erhalten.

Konzentrieren wir uns auf die innere Reinigung, die Fixierung der Parteiprogrammpunkte, erarbeiten wir Lösungen und lassen Sie uns schaffen, was andere nicht einmal anfangen wollen. Eine Alternative für Deutschland.

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