Dem Bürgertum und den Familienunternehmen eine Stimme geben!

Vor geraumer Zeit habe ich die Entscheidung getroffen, dass unsere Unternehmen in Osteuropa und Deutschland Brachland aufkaufen, dieses mit Energiepflanzen bewirtschaften und mit eigenen dezentralen Kraftwerken Strom, Wärme und Dünger produzieren. Deswegen sehe ich sehr deutlich, welche Chancen in Deutschland und speziell in Niedersachsen ungenutzt sind und wo wir als Unterstützer der AfD uns in die Köpfe der Bürger und künftigen Wähler bringen können:

  1. Das Bürgertum in Niedersachsen ist von CDU und Grünen verlassen. Es muss durch uns eine Stimme bekommen und darin bestärkt werden, dass das Recht auf Freiheit der Bürger keine Grenzenlosigkeit des Ellenbogens einiger Weniger bedeutet.

  2. Die Familienunternehmen sind 93% aller deutschen Unternehmen, beschäftigen 54% aller deutschen Arbeitnehmer und stellen 80% aller Ausbildungsplätze. In Niedersachsen müssen sie durch uns eine Stimme bekommen und endlich wieder dabei unterstützt werden, die Wertschöpfung in der Region entstehen zu lassen.

  3. Die 41.000 Landwirte in Niedersachsen müssen durch uns eine Stimme bekommen und durch Ideen, Hilfestellungen und Zusammenarbeit frei werden von den Almosentöpfen der EU und frei werden von den Vorgaben der Industriekonzerne – gerade in Niedersachsen haben wir die Chance, dass das neue Grün blau ist!

Das schaffen wir aber nicht dadurch, dass sich alle um die Felle der Kuh streiten, die wir weder erlegt, noch gesichtet haben. Das schaffen wir nicht dadurch, dass sich jeder berufen fühlt, seine Meinung zur Meinung aller machen zu müssen. Das schaffen wir nicht dadurch, dass Einzelne mehrere Posten zugleich sammeln. Das schaffen wir nicht dadurch, dass wir in unserem Verhalten uns so zeigen, wie es zahlreiche etablierte Politiker machen. 

Das schaffen wir aber durch eine kompetente, sachlich agierende und professionelle Führung. Das schaffen wir aber durch zielstrebige und diziplinierte Konzentration auf die Lösung der Fragen, die Bürger in den Köpfen haben. Das schaffen wir aber dadurch, dass unsere Führungsmannschaft Ideen der Basis aufnimmt, filtert und optimiert. Das schaffen wir aber dadurch, dass das Engagement der Parteibasis nicht zur eigenen Profilierung, sondern zur Profilierung der Partei professionell umgesetzt wird.

So und nur so schaffen wir es gemeinsam, eine wirkliche Alternative für Deutschland dauerhaft zu etablieren und unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen.

_

Advertisements

Regionale Wertschöpfung in sozialer Marktwirtschaft

Zu einer gesunden Volkswirtschaft und zu einer sozialen Marktwirtschaft, wie sie in deren Entstehungszeit verstanden wurde, gehört stets und ständig die regionale Wertschöpfung. Was bedeutet das? Unsere Marktwirtschaft, wie wir sie derzeit und seit Jahren erleben, ist nicht mehr sozial. Mit wenigen Ausnahmen werden Verluste sozialisiert und werden Gewinne privatisiert. Initiativen, die darauf abzielen, in der jeweiligen Region Werte zu schaffen, werden oft belächelt und sofort in die gleiche Schublade gesteckt, in der ökologische Initiativen, Bürgerinitiativen, Öko-Landwirte und gesunde Ernährung schon liegen. Überregional aktive Unternehmen, national und international agierende Konzerne hingegen werden gerne subventioniert – ohne Rücksicht darauf, dass dadurch die in der Region erbrachte Leistung, dass dadurch die in der Region geschaffenen Werte eben nicht in der Region bleiben, sondern abwandern – normalerweise ins Ausland. Dies hat unter anderem, aber eben elementar den Erfolg, dass die jeweiligen Regionen ausbluten – finanziell, wissensmässig, gesellschaftlich. Gerade in Niedersachsen können wir ein Lied davon singen.

Dabei haben wir neben Tourismus und Forschung einen solch breiten Bestand an Möglichkeiten, den wir ausschöpfen können, sollten und auch müssen. Im landwirtschaftlichen Sektor sind noch viele Möglichkeiten gegeben, die ausserhalb von Mastbetrieben, Massenschlachtanlagen und ähnlichem möglich sind – unter anderem dezentrale Energieproduktion, Verbesserung und Verwertung von Klärschlamm, Produktion von Dünger und vor allem Nahwärmenetze und Blockheizkraftwerke, welche alle die Wertschöpfung in der Region belassen, die regionalen Leistungsträger hier hält und stärkt und die grundsätzlich zu einer grösseren Unabhängigkeit von Konzernen und von ausländischen Lieferanten von Gas und Öl sorgen.

Gerade durch Lösungen in diesen Segmenten verbunden mit Stiftungskapital und Know-How, wie es von einigen Anbietern auch in Niedersachsen geboten wird und von denen ich einigen vorstehe oder diese berate, stärken wir unsere heimische Wirtschaft, werden wir alle unabhängiger und können wir mit guten Beispielen vorangehen. Wir bieten in Niedersachsen damit eine Alternative für Deutschland.

Die Zeit der Alchimisten ist vorbei – auch in Niedersachsen

Jahrhundertelang wurde von selbst ernannten Alchimisten versucht, aus ganz verschiedenen Metallen Gold zu machen – manchmal waren die Alchimisten tatsächlich von sich und ihrem Tun überzeugt, nur oft genug aber wollten sie nur betrügen und ihren eigenen Vorteil aus unglaublichen Geschichten ziehen. Wie ähnlich ist die Situation der AfD diesem Bemühen. Es gab und gibt auch heute noch immer etliche Menschen, die aus dem Umstand der neuen Partei in erster Linie für sich selbst Nutzen und Vorteile ziehen wollen, anstatt das vor sich liegende Stück Gelegenheit einfach nur zu putzen und zu sehen, dass man schon lange Gold in der Hand hat.

Lassen wir uns doch nicht schon am Anfang dazu verleiten, uns durch Dritte positionieren zu lassen, durch Dritte unpassende Etiketten aufdrücken zu lassen und vor allem: lassen wir es nicht länger zu, dass uns diese goldene Gelegenheit einer neuen Partei durch einige Wenige genommen wird. Die AfD unterscheidet sich im Moment und hoffentlich noch lange von den übrigen Parteien dadurch, dass konkrete Probleme aufgezeigt und dadurch viele Menschen zum nachdenken gebracht wurden. Jetzt aber müssen wir Lösungen bringen und es muss aufhören, dass das Internet von Schmähungen und Beleidigungen gegenüber Dritten und von radikalen, gar nicht durch die AfD gewollten Meinungsäusserungren überquillt.

Die AfD ist ganz sicher nicht das Allheilmittel für alle Probleme. Die AfD kann auch nicht alle drängenden Fragen beantworten. Die AfD kann schon gar nicht für alle möglichen politischen Richtungen stehen. All das kann die AfD nicht. Aber die AfD kann sich durch die kommenden Parteitage, die Wahlen und die Beschlüsse positionieren und muss das auch. Klar positionieren zu den Themen, die die Menschen bewegen. Klar positionieren in der Aussendarstellung. Klar positionieren in den anzubietenden Lösungen. Wenn das nicht geschieht, dann verwirkt die AfD, dann verwirken wir Mitglieder diese einmalige Chance, etwas zu bewegen, zu verändern, zu verbessern.

Beschäftigen wir uns nicht mehr mit den Trollen des Internets. Beschäftigen wir uns nicht mehr mit den Nebelkerzen der anderen Parteien. Beschäftigen wir uns nicht mehr mit sowieso bekannten Problemstellungen. Beschäftigen wir uns endlich, jetzt und konkret mit Lösungsansätzen. Beschäftigen wir uns endlich durch die richtige Wahl und den nächsten Ergebnissen der Parteitage mit konkreten Zielvorgaben. Beschäftigen wir uns ab sofort mit dem Bürger, der unser Mitglied und unser Wähler werden soll.

In Niedersachsen haben wir viele Dinge, die wir schon jetzt konkret angehen können und für die wir die Menschen auch dann gewinnen können, wenn wir uns aus der reinen Kommunalpolitik erst einmal heraushalten. Schauen wir auf die bekannten Probleme in unserem Land und belegen wir den Platz, den Die Grünen schon lange verlassen haben. Schauen wir auf die positiven Beispiele in unserem Land und machen wir uns zum Sprachrohr solch positiver Initiativen. Schauen wir auf die Möglichkeiten, die unser Land bietet und nutzen wir diese, um der AfD in Niedersachsen ein festes, greifbares und nachvollziehbares Profil zu geben.

Ich als Unternehmer motiviere meine Mitarbeiter und meine Geschäftspartner in diesem Sinne, die AfD zu unterstützen. Je kantiger das Profil unserer Partei dabei wird, je aktueller und greifbarer die Lösungsansätze unserer Partei sind und je mehr unsere Ideen Inhalte aufweisen, je überzeugender kann ich auftreten, je überzeugender können Sie alle vor Ort auftreten, je überzeugender ist die Alternative für Deutschland auch in Niedersachsen.

Immer wieder wird die gleiche Sau …

.,.. durch’s Dorf getrieben – jetzt haben sich die Medien nach den ganzen Vorwürfen zu rechtsradikalen Umtrieben auf die angebliche innere Zersplitterung der AfD eingeschossen. Und was geschieht? Die Leute rechtsaussen wittern Oberwasser und werden lauter, als die Mehrheit – und die anderen keilen zurück. Dass man im Internet schnell seine Meinung rausposaunen kann, heisst doch nicht, dass man das auch muss. Hier wird doch nichts weiter versucht, als wieder von den eigentlichen Problemen (des Staates Deutschland) und der eigentlichen Situation (der Partei AfD) abzulenken. Wer dies nicht erkennt und blindlings (unautorisierte) Meinungen im Namen der AfD zum besten gibt, der unterstützt die politischen Gegner.

Mich selber stört es sehr, wenn fanatische Parolen in meinem viralen und virtuellem Umfeld gepostet werden und unwidersprochen bleiben, denn ich möchte nicht mit denen in einen Topf geworfen werden, die beratungsresistent sind. Deshalb ist Widerspruch gefragt – Widerspruch durch Argumentationen, denn durch Argumente vorgetragene Gegenpositionen wirken – beim Mitglied, beim Diskussionspartner, beim Bürger.

Ganz nebenbei eine persönliche Anmerkung: Mir geht diese in Halbwissen gepresste ängstliche Grundhaltung Uninformierter sehr auf die Nerven – lassen Sie uns gemeinsam diesen uninformierten Bürgern und Mitgliedern durch Argumente die Unsicherheit, Angst und das Halbwissen nehmen. Ein Beispiel: Diese endlose Überfremdungsdebatte (die im übrigen jede Partei einmal auszufechten hatte) – es reicht doch wohl zu sagen, dass von den 15.000.000 afrikanischen Flüchtlingen gerade einmal 32.000 innerhalb der EU Zuflucht fanden. Oder dass die Gesamtaufwendungen für Asylbewerber und vergleichbare Gruppen in Deutschland knapp mehr als 900.000.000 Euro betragen – ein Fünftel der Kosten des Berliner Flughafens oder besser: 0,3% unseres Bruttosozialprodukts. Diese Überfremdungsdebatte durch Stories und Bilder und Häme aufzuheizen, ist nicht rechtsradikal, das ist einfach dumm oder unethisch.

Die AfD benötigt dringend eine für Aussenstehende verständliche Abgrenzung zwischen autorisierten und unautorisierten Meinungsäusserungen, damit die nun im werden befindliche klare Linie eines künftig kompletten Parteiprogramms bei den Bürgern, künftigen Wählern und Mitgliedern auch korrekt ankommt. Damit wird auch die angebliche Zersplitterung negiert – es ist doch vollkommen klar und ist stets so, dass neue Organisationen wie die AfD am Anfang alle möglichen Leute anzieht, dann Posten eingenommen werden von Menschen, denen man eben nicht einmal auf die Schnelle in die Seele schauen konnte und die von der neuen Position vielleicht auch einfach überfordert sind. Es ist völlig normal, dass verschiedenste Meinungen im Laufe der Zeit sich manifestieren, die dann irgendwie doch nicht zur Gesamtlinie passen. Und es ist völlig normal, dass andere Menschen hinzukommen und weitere Meinungen postulieren. Na und? Das ist so und das wird auch noch eine Weile dauern. Kein Grund zur Aufregung.

Wichtig ist letztlich, dass die grobe Linie vorgegeben wird und dass zumindest die Funktionsträger sich bewusst sind, dass jede Äusserung als Äusserung der Partei draussen wahrgenommen wird. Klare Argumentation hilft auch hierbei. Fakten entscheiden. Die AfD hat es gar nicht nötig, sich hier zu rechtfertigen – Parteitagsbeschlüsse und Parteiprogramm wirken bald wie Gravitation: sie hilft, am Boden der Tatsachen zu bleiben, die Wechselbeziehungen untereinander zu formen und die Gesamtheit zu erhalten.

Konzentrieren wir uns auf die innere Reinigung, die Fixierung der Parteiprogrammpunkte, erarbeiten wir Lösungen und lassen Sie uns schaffen, was andere nicht einmal anfangen wollen. Eine Alternative für Deutschland.

Menschen fischen

Dass die AfD sich thematisch deutlicher und breiter positionieren muss, ist keine Frage. Dass die externe Kommunikation und die Aussendarstellung verbessert werden muss, ist auch keine Frage. Dass die Euphorie vieler anfänglicher Mitstreiter nach und nach abflachen wird, ist ebenfalls keine Frage.

Als langjähriger Unternehmer und Krisenmanager bin ich und sind meine Führungskräfte solche Situationen gewohnt – egal, ob es sich um die Festlegung und Realisierung strategischer Ausrichtung, die Selektion und das Aufspüren strategischer Partner oder die Entwicklung und Realisierung von Projekten handelt. Immer ist die Antwort auf die immer gleiche Frage wichtig: Welchen Mehrwert können wir bieten.

Bezüglich der AfD ist der Mehrwert ganz generell, dass Probleme thematisiert und noch nicht im Politiksprech eingewickelt werden. Aber das allein genügt nicht. Wir müssen Menschen fischen – und das mit Ködern, die den Menschen schmecken. Und dort, wo die Menschen sind. Also die Bundespolitik für die Aufmerksamkeit und Positionierung, die Kommunalpolitik für die breite Basis der Unterstützung und Wählerstimmen.

Gerade im kommunalpolitischen Alltagsgeschäft kann man, können wir als AfD etliches erreichen. Die dort vielfach etablierten Grünen und Freien sind mittlerweile in der Parteienlandschaft, den Spruchblasen und den Arrangements vom System geschluckt worden. Hier gilt es, mit umfassenden Themen und vor allem Lösungsansätzen aus der Praxis den verlassenen Raum für die AfD zu gewinnen. Dort geht es durch praktische Lösungsansätze ohne Geschwafel und mit Unterstützung aus der Wirtschaft, um der Theorie einen praktischen Unterbau zu liefern. Nach den Professoren, nun die Unternehmer.

Der Begriff „Erneuerbare Energie“ ist mittlerweile negativ besetzt. Aber und gerade wenn wir auf kommunaler Ebene den Bürgern günstigen Strom, verlässliche Bürgernähe, genossenschaftliche Gemeinsamkeit und regionale Wertschöpfung anbieten, dann fixieren wir die AfD beim Menschen. Und dort wollen wir hin.

Inflation gefährdet unsere Demokratie

Anders als in traditionelleren Gesellschaften, wo Herkunft und Stand, Familie und Stamm den Platz in der Gemeinschaft bestimmen, ist in modernen Gesellschaften das Geld das bestimmende Element. Wert und Selbstwert hängen in einer hochgradig arbeitsteiligen Gesellschaft nicht zuletzt vom individuell verfügbaren Geld ab. Wenn aber der Geldwert nicht mehr verlässlich ist, verschieben sich die Maßstäbe insgesamt. Das Wertesystem einer Gesellschaft gerät ins Rutschen, mit unabsehbaren Folgen. Auf nichts im Staat scheint mehr Verlass zu sein. Politische und ökonomische Destabilisierung gehen Hand in Hand.

Extrem ist dieser Verlust an Maßstäben in Phasen der Hyperinflation, wie im Deutschland der frühen zwanziger Jahre. Damals untergrub die Inflation das Vertrauen in den neuen demokratischen deutschen Staat. Die ökonomische Destabilisierung brachte nicht nur materielle, sondern auch humanitäre Werte ins Rutschen. Auf einer grundsätzlichen Ebene zerstörte die monetäre Unsicherheit alle verbliebenen Werte.  Die politische und die ökonomische Destabilisierung gehen Hand in Hand. Sie verstärken sich gegenseitig.

Geld, so hat es sich im vergangenen Jahrhundert weltweit eingebürgert, ist ein staatliches Monopolgut. Es muss werthaltig bleiben. Auf Dauer. Inflation ist überraschend, unfair, ungerecht. Man darf das nicht unterschätzen: Stabiles Geld ist ins gesellschaftliche Geflecht eingewoben. Unsere Verträge, unsere Vermögen, das Gros der dauerhaften Wirtschaftsbeziehungen basieren auf der Annahme einer konstant niedrigen Inflation. Wird dieses Versprechen gebrochen, kommt es zu Verteilungskämpfen. Beschäftigte gegen Arbeitgeber, Schuldner gegen Gläubiger, Alte gegen Junge – alle fühlen sich übervorteilt. Inflation ist kalte Enteignung. Überraschend. Unfair. Ungerecht. Inflation ist undemokratisch: Während das Parlament über Steuern und Etatkürzungen offen diskutiert und nachvollziehbar Entscheidungen fällt, breitet sich die Inflation heimlich, still und leise aus.

Erst im Nachhinein wissen die Bürger, dass ein Teil ihrer Kaufkraft weg ist. Das hat aus der Sicht praktischer Politik seinen Reiz, aber es ist hochgefährlich. Wer mit der Inflation spielt, der spielt mit dem Kern der Demokratie – dem Vertrauen der Bürger in die Institutionen ihres Staates. Und das ist ein zu hoher Preis. Schlimmer noch: Inflation zur Entschuldung der öffentlichen Haushalte funktioniert nur überraschend. Das macht sie so perfide.

_

Warum eine Alternative?

Aufgrund einiger Projekte meiner Unternehmensgruppe hatte ich mich schon seit vielen Jahren mit dem Niedergang der, von vielen als Selbstverständlichkeit hingenommenen Systeme beschäftigt und bin in den vergangenen zwei Jahren natürlich auch mit den Thesen von Sarrazin, Sinn und Henkel konfrontiert worden. Diese Gedanken sind wichtig zu berücksichtigen bei Projekten wie der entstehenden MikroNation EcoEden oder dem Agrar- und Energieprojekt Minerva Farming – eingeflossen sind aber neben sehr vielen anderen Ressourcen und Gedanken die aufrüttelnden Bilder von „Home„, die nachdenklich stimmenden Bücher und Filme von Michael Moore oder Bücher von Claus Kleber und Manfred Spitzer – neben aller fachlicher und finanzieller Kompetenz natürlich.

Insgesamt sehe ich es als Aufgabe verantwortungsvoller Unternehmer an, dort etwas zu ändern, wo man etwas ändern kann. Dies ist je nach Mut und Kontostand mal mehr, mal weniger möglich – die meisten aber knicken lieber vor dem Mainstream ein und machen weiter, als sei alles in Ordnung.

Die AfD erschien mir dann wegen der aufgestellten Thesen interessant, vor allem aber imponierte es mir, dass diesmal nicht eine Horde von bildungsfernen oder eine Meute von Fanatikern den Mut aufbrachten, eine Partei zu gründen, sondern dass man es offenbar im Kern mit Menschen zu tun hat, die eine gute, bis sehr gute Wissensbasis haben und nicht vom Staat alimentiert werden – zudem Courage haben, Fehlentwicklungen aufzuzeigen.

Als ich dann in den letzten Monaten bei Besuchen von AfD-Veranstaltungen merkte, dass neben dem Zentralthema noch einiges andere als Programm zu definieren ist und sich hier offenbar die Möglichkeit bietet, innerhalb der Partei und nach aussen mit der Partei Änderungen herbeizuführen, ohne zwanzig Jahre den Marsch durch die Institutionen zu gehen (nicht jeder heisst Fischer…), habe ich gemeinsam mit meiner Führungsmannschaft beschlossen, dass wir uns für die AfD und mit der AfD engagieren wollen.