Alle deutschen Kleinkinder auf der Flucht!

cop ex (2)Berlin, München, Frankfurt: Wie ausgestorben. In Dortmund und Würzburg sieht es nicht anders aus. Fast neun Millionen Menschen haben ihre Wohnungen und Häuser verlassen und sind auf der Flucht. Der Großteil von ihnen sucht in ländlichen Gebieten Zuflucht – 6,5 Millionen Menschen verstecken sich hier.

Rund drei Millionen versuchen, nach Frankreich, Österreich, Polen und in die Schweiz zu flüchten. Die gesamte Bevölkerung Leverkusens, knapp 160.000 Menschen, sind umgekommen, darunter auch über 10.000 Kinder. Insgesamt 2,8 Millionen deutsche Kinder müssen ihr Zuhause verlassen – jedes Kind unter sieben Jahren ist davon betroffen. Hilfsgüter werden immer dringender benötigt. Doch bisher decken Spenden lediglich 27 Prozent des Bedarfs ab. Die Lage der deutschen Zivilbevölkerung scheint aussichtslos. Lesen Sie hier unbedingt mehr zum Thema

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Rücktritte und Austritte aus der AfD nehmen kein Ende….

„Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass sich derartige Forderungen vor allem an den deutschen Spießbürger wenden. Der konsumiert gerne die Vorteile eines vereinten Europa wie den freien Reiseverkehr. Auch die jungen Burschen(schaftler) von der „Jungen Alternative“ lassen sich gerne mit dem Erasmus-Programm einen Auslandsaufenthalt von der EU bezahlen. Man erwartet selbstverständlich kostenlose Straßenbenutzung im Ausland und im Hotel dann gefälligst deutsche Steckdosen. Ansonsten möchte der deutsche Michel von der EU in Ruhe gelassen werden.“

„Stimmen von Protestwählern wird man mit solchen Forderungen fischen können. Eine Zukunftsperspektive für die EU bietet dieses Programm nicht. Es muss jeder für sich selbst entscheiden, wie lange er in der AfD noch mitmachen möchte. Frau von Storch wird man nicht mehr verhindern. Ich will aber nicht dabei mithelfen, dass auch noch Herr Pretzell und Herr Hampel in das Europäische Parlament gewählt werden.“

Mit diesem Schreiben stellt Herr Rang auf nachvollziehbare und vollkommen sachliche Art dar, was schon soviele kompetente Menschen dazu gebracht hat, der AfD den Rücken zu kehren.

Wir haben schon so oft gehört: „Dann geht doch, wenn es Euch bei der AfD nicht mehr gefällt…“ – ja, gerade die Fähigen und bodenständigen Menschen verlassen die AfD. Unser Bündnis hat am Anfang noch dafür gekämpft, dass sie bleiben, denn der verbleibende Rest sind nur noch die schweigende Masse, die Mitläufer, der Bodensatz, die Karrieristen und die Populisten. Auch wir vom Bündnis haben dieses Vorhaben aufgegeben, denn jedes Volk verdient die Regierung, die es gewählt hat und die Mitglieder verdienen die AfD, die sie so haben wollen.

Die Mehrheit der Mitglieder wollten oder akzeptierten die Liste der EU-Kandidaten und lassen mit sich geschehen, was sich die Führer und die Funktionäre mehr oder weniger unverblümt leisten. Diese AfD ist nicht mehr die AfD, die wir unterstützten. Diese AfD ist nicht mehr die Alternative zu den etablierten Parteien. Diese AfD steht für unglaubliche interne Verhaltensweisen, Denunziantentum, Führergehorsam, hohle Programme und nicht aufgearbeitete Skandale.

Diese AfD ist ein Geschäftsmodell, das durch die Hoffnungen vieler Menschen, die ehrenamtliche Arbeit vieler Mitglieder, die fanatischen Gedanken etlicher Mitglieder und den Protest von anderen enttäuschter Wähler lebt und auf Kosten des Staates, also der Bürger und Unternehmen, das Einkommen einiger Weniger sichert. Wir jedenfalls werden diese AfD in Zukunft ebenso wenig unterstützen, wie es mittlerweile tausende enttäuschter Ex-AfD-Funktionäre, -Mitglieder und -Unterstützer machen. Hoffen wir, dass sich der im Schlußsatz geäusserte Wunsch von Herrn Rang erfüllen möge und wir gemeinsam mit unseren Initiativen und Engagements den Erfolg haben, den wir uns am Anfang mit der AfD vorstellten.

// Das Rücktrittsschreiben: http://martinhaase.eu/austrittsschreiben-schreckt-afd-auf/

Geld, Bomben, Skandale

Nachdem wir vom Befürworter, zum kritischen Begleiter, zum analytischen Kritiker und dann zum Ablehner der derzeitigen AfD binnen weniger Monate wurden, wollten wir der AfD in deren heutiger Form kein Podium und keine grosse Aufmerksamkeit mehr schenken. Uns reichte es im positiven Sinne erst einmal, dass beim vorerst letzten Bundesparteitag das Ermächtigungsgesetz des Prof. Lucke von der Mehrheit abgelehnt wurde und damit viele unserer Kontakte genau das taten, was wir hofften.

Dass trotzdem noch viele Hintertürchen offen blieben, um die Partei und deren Finanzen Lucke-konform zu gestalten, ist allen klar und wird auch von uns kritisch beobachtet werden. Dass die Flügelkämpfe und die Ausgründungen neuer Parteien nicht vom Tisch sind, ist auch allen klar – nicht erst, seitdem ein von Prof. Lucke nicht geschätzter, gerade erst gewählter Beisitzer des Bundesvorstandes gleich einmal abgemahnt wurde oder die Mehrheit des Landesvorstandes Sachsen-Anhalt zurücktrat und gleich zwei Vorstände des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen gleich aus der Partei austraten.

Das Europaprogramm ist kaum der Rede wert, die so genannten Leitlinien sind eine Lucke-Vorgabe und von einigen EU-Kandidaten kann man nur hoffen, dass die ihre Meinungen im Parlament nicht äussern können. Warum also jetzt doch noch ein Artikel über die AfD? Weil es stinkt und das immer mehr.

Vor der Bundestagswahl 2013 adaptierte die AfD ein Spendensystem der rechtsradikalen Partei „Die Freiheit“ und sammelte damit mehr als € 500.000 von den Mitgliedern und Unterstützern der Partei. Erst später wurde bekannt, dass davon 25% als Provision an eine von Prof. Lucke ausgewählte Firma gezahlt werden sollten und mindestens 20% gezahlt wurden. Die Spender wussten es nicht und der Skandal wurde mit den Worten Luckes „es ist alles legal“ totgeschwiegen. Kritiker dieses Vorganges wurden diskreditiert und verleumdet, wie es auch dem Bündnis passierte. Und jetzt?

Nein, nein. Der Skandal wird nicht aufgearbeitet. Im Gegenteil: Am Wochenende wurden die Mitglieder schon einmal darauf vorbereitet, dass es wieder eine Geldbombe geben soll. Diesmal für den Europawahlkampf und mit der herrlichen Formulierung, die AfD bekäme schliesslich viel weniger staatliche Zuschüsse, als die grossen Parteien. Schon diese Begründung ist herrlich. Dumm nur, dass auch diesmal die Mitglieder und potentiellen Unterstützer wieder im Unklaren darüber gelassen werden, ob und welche Provisionen an wen abgeführt werden.

Man muss die AfD wahrscheinlich wirklich als Geschäftsmodell einiger weniger Funktionäre betrachten und nicht vorrangig als Partei. Schon bei der Gründung war das Startkapital von einer Million Euro des hamburger Reeders vor dem Hintergrund zu sehen, dass dieser die Diskussionen um Staubfilter für (seine) Kreuzfahrtschiffe eingedämmt haben wollte. Dann die Rücktritte von Schatzmeistern und etlichen, sehr vielen Vorstandsmitgliedern. Und als die Kritiker nicht verstummten, wurde plötzlich von der Grauen Eminenz der AfD, Frau Metzger, eine angeblich nicht parteinahe Stiftung gegründet – und das Spendenwesen erst einmal der Kontrolle des Parteiwesens entzogen. Obwohl viele Vorstände der AfD Gründer der Stiftung sind. Dazwischen die horrend hohen Provisionen für das einsammeln von Spenden, wovon die Spender nichts erfuhren – und jetzt die Wiederholung, offenbar. Ergänzt wird das durch den Versuch des Vorstandes des Landesverbandes Niedersachsen, mal eben nebenbei € 140.000 Spenden bei den Mitgliedern des Landesverbandes zu sammeln, um „eine TV-Alternative zu den gleichgeschalteten Medien“ zu schaffen – noch vor einem Monat war die Rede davon, dass man dieses Projekt als YouTube-Kanal starten wolle. Uns war bislang unbekannt, dass man derart viel für einen YouTube-Kanal und die Filmchen-Erstellung investieren muss. Naja, und natürlich sollen die Mitglieder am besten auch noch alle Plakate und Flyer selber bezahlen, schliesslich solle man neben der ehrenamtlichen Tätigkeit auch ein bisschen Geld abgeben.

Wir hoffen, dass die Mitglieder und potentiellen Unterstützer sich erst einmal transparent und nachvollziehbar informieren lassen, bevor sie Geld für die AfD ausgeben. Unseres Erachtens mangelt es der AfD an innerparteilicher Demokratie, einer Transparenz der Finanzen und nachvollziehbaren Mittelverwendungen. Womöglich spendet man lieber vor Ort für ein Tierheim, ein Frauenhaus, ein Jugendzentrum, eine Tafel oder ein Projekt, das zur regionalen Wertschöpfung beiträgt. Da weiss man wenigstens, dass und was man erreicht.

Der Bürger ist nicht der Staat. Oder?

So fix geht das, wenn im Bundestag ein Bürgerrecht beschnitten wird. In ihrer Nacht- und Nebelaktion beschloss die Allparteien-Koalition aus Union, FDP, SPD, Grüne und Linke nämlich, dass die Öffentlichkeit fortan keinerlei Einsichtsrecht mehr in Akten des Bundesrechnungshofs hat. Für Bürger und Journalisten sind nun ausgerechnet Prüfberichte jener Behörde tabu, die Transparenz beim Staat und in der Politik schaffen soll. Das Magazin STERN, das den Vorgang als erstes recherchierte, hat Anhaltspunkte dafür, warum die Fraktionen diese Gesetzesänderung in seltener Eintracht und im Eilverfahren durchwinkten. Demnach wollten Union, FDP, SPD, Grüne und Linke in letzter Minute verhindern, dass ein kritischer Rechnungshofbericht zu ihren Finanzen an die Öffentlichkeit kam.

Ein dreiviertel Jahr lang war niemandem aufgefallen, unter welchen Umständen das Informationsfreiheitsgesetz ausgehebelt wurde, bis ein Journalist von ZEIT ONLINE jetzt im Archiv des Bundestages auf die 53-Sekunden-Abstimmung zur Geisterstunde stieß. Lesen Sie hier mehr dazu!

Es reicht jetzt, AfD!

Die AfD Alternative für Deutschland war angetreten, um die Rechtsbrüche in Zusammenhang mit den ESM-Entscheidungen, die fortschreitende Demontage der Demokratie in Deutschland und die zunehmende Verschlechterung von Kontrollfunktionen im Finanzwesen  anzuprangern und zu verändern. Die AfD Alternative für Deutschland sollte gegen die Arroganz der etablierten Parteien und die Selbstbedienungsmentalität der Politikdarsteller eintreten. Wir als Mitglieder und Vorstände des Bündnisses haben dies ebenso geglaubt wie die meisten der ehemals 18.000 AfD-Mitglieder und viele der damaligen Wähler.

Das Bündnis hatte im letzten Jahr angefangen, die AfD unterstützen zu wollen und viele Ungereimtheiten, viele Selbstdarsteller, viele ominöse Vorkommnisse mit der Entschuldigung hingenommen, dass eine neue Partei sich erst einmal finden muss. Dann wurden wir von geschassten AfD-Funktionären mehr und mehr über interne Vorkommnisse informiert und stellten Fragen, nicht öffentlich, vertraulich mit der Bitte, Dinge zu erklären, Geschehnisse zu dementieren, Kommentare abzugeben. Plötzlich passierte uns und passierte manchen unserer Mitglieder genau das, was wir ein paar Monate nur als Gerede abtaten: Unsere Nachbarn, Vermieter und Geschäftspartner wurden von AfD-Funktionären ausgehorcht. Es wurden Gerüchte gestreut. Einladungen widerrufen. Und wir stellten fest: Es stinkt etwas im Staate AfD.

Das Bündnis wurde vor mehr als zehn Jahren gegründet, um das soziale Umfeld in Deutschland zu verbessern und agierte als Gemeinschaft christlicher Idealisten im gemeinnützigen und mildtätigen Bereich, bis sich daraus im Laufe der Jahre das heutige Bündnis entwickelte: http://www.buendnis.eu . Unsere Aufgabe ist es, dem Bürgertum und den Familienunternehmen in Deutschland wieder die Stimme zu geben, die diesen zustehen. Wir erfüllen diese Aufgabe durch Referate, Veranstaltungen, Fundraising, Sponsoring und die Vermittlung von Geschäftskontakten auf Basis einer klaren Abgrenzung zu rechten und linken Extremmeinungen, einer deutlichen Unterstützung der Internationalisierung des Zusammenlebens, einer Forcierung autarker Energiegewinnung, einer deutlichen Anprangerung politischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Mißstände und einer Förderung regionaler Wertschöpfung. Dies alles eingebunden in freie Willensbildung, transparente Aktionen und die Forderung nach direkter Demokratie auch auf unterster, kommunaler Ebene.

Diese Ziele finden wir in der heutigen AfD nicht in den entscheidenden Gremien. Jetzt und heute ziehen wir die Konsequenz daraus, dass der AfD-Vorstand die bekannten Skandale nicht abarbeiten möchte. Wir ziehen die Konsequenz daraus, dass gute Leute aus der Partei herausgedrängt werden, wenn sie der Parteilinie des Führungstrios nicht entsprechen. Wir ziehen die Konsequenz daraus, dass Prof. Lucke sich nicht gegen rechtes Gedankengut abgrenzt, dass der Fall Petry unbeachtet bleibt, dass homophobe Strömungen auch bei EU-Listenkandidaten nicht unterbunden werden und dass die Gründe für den nicht enden wollenden Austritt fähiger Funktionäre und Mitglieder nicht aufgearbeitet werden. Die vielfältigen Anzeigen gegen Führungsmitglieder der AfD, die Dutzenden Anfechtungen von Parteitagsbeschlüssen bis hin zur von uns unterstützten Anfechtung der EU-Kandidatenlistenwahl beim Bundeswahlleiter lassen wir hier einmal völlige Nebensache sein. Dazu kommen wir später im Einzelnen, wenn es dann noch wichtig sein sollte.

Wir unterstützen diejenigen in der AfD, die sich klar für eine Aufarbeitung der AfD-Skandale aussprechen, die tatsächlich Ziele zur Verbesserung gesellschaftspolitischer Systeme anstreben, die sich klar gegen Stammtischparolen des rechten Meinungsspektrums aussprechen und die sich gegen Gerüchteköche, Postenjäger und Besitzstandswahrer innerhalb der AfD aussprechen. Das Bündnis jedenfalls unterstützt den derzeitigen populistischen Kurs der AfD, die verleumderisch agierenden AfD-Funktionäre und deren unsägliche Mitschwimmer nicht mehr. Das Bündnis unterstützt die Menschen, die an vernünftigen Änderungen gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Systeme interessiert sind und deren Ethik von Loyalität, Respekt, sozialer Verantwortung, wirtschaftlicher Selbstbestimmung, Achtung vor unseren Mitgeschöpfen, Nachhaltigkeit und freiem Denken geprägt ist.

Im Bündnis ist kein Platz für Homophobie, Fremdenhass, Verleumder, Selbstbediener, Sektierer, Verschwörungstheoretiker, Populisten, Ewiggestrige oder Fantasten. Wir wollen die bestehenden Systeme dort ändern, wo sie das Denken der Menschen einschränken, die freie Entfaltung des Individuums begrenzen, die Wirtschaft zur Religion formen, die Politikdarsteller zum Souverän werden, die Tiere zur Sache machen, die Umwelt zur Ressource verkommen lassen und die Herkunft zum Urteil über das Individuum werden lassen. Wenn auch Sie das so wollen, dann arbeiten Sie mit uns zusammen. Auch wenn Sie noch bei der AfD sind. Unsere Arbeit findet vor Ort, in der Region statt. Dort, wo man wirklich etwas verändern kann. Dort, wo der Mensch uns braucht. Dort, wo man Ergebnisse sieht.

Wir distanzieren uns …

… noch nicht von der AfD als solcher, aber von dem Verhalten etlicher AfD-Funktionäre. Offenbar wird es immer beliebter, kritische Stimmen dadurch verstummen lassen zu wollen, dass Nachbarn, Arbeitgeber und Vermieter bewusst harmlos und freundlich nach der Wohnsituation, Vorlieben und Bekannten gefragt werden – und die Informationen dann genutzt werden, um die Daumenschrauben ein wenig mehr anzulegen oder um schon durch die Befragungen Druck auszuüben. Zusammen mit den Claqueuren im Internet, die oftmals gar nicht der Partei selber angehören, aber gerne weit rechts angesiedeltes Gedankengut verbreiten und dann auch gerne einmal schriftlich herumpöbeln, wird ein Klima geschaffen, das Ja-Sager fördert und Strukturen festigt, die jedenfalls nicht der Partei oder den (ehemaligen) Zielen zugute kommen. Bespitzelung und Gerüchteköche werden hoffentlich nicht dauerhaft die Basis der Parteiarbeit sein.

Und hier sollte der eine oder andere einmal anfangen, weiter als bis zum nächsten Pöstchen zu denken: „Wir sind das Volk“, sagten plötzlich viele Menschen und warfen die Führung vom Thron. Die Parteifunktionäre sind nicht die Partei. Die Partei besteht aus den Mitgliedern. Ein System ist krank und gehört verändert, wenn die Führung die Basis bespitzelt und bevormundet. Die Basis aber darf und muss die Führung hinterfragen. Wenn dies aber eben nicht gefördert, nicht gefordert und sogar manchmal ganz offen zum Schaden der Partei unterbunden wird, wenn fähige Menschen aus der Partei unter dem Beifall der Nicht-Besser-Wisser herausgeekelt werden, dann muss man sich Alternativen suchen.

Wer konstruktive Kritik und nicht-egoistische Angebote wegen fehlenden Eigennutzes und falsch verstandener „Freundschaft“ mit dem streuen von Gerüchten beantwortet, der schiebt nicht nur wertvolle Möglichkeiten der Weiterentwicklung hinfort, sondern schadet der Partei. Wobei wir beim Punkt angekommen sind: Nicht die Parteimitglieder, die jetzt auch beim Bündnis sind, schon gar nicht die Mitglieder des Bündnisses oder das Bündnis als solches muss AfD-Funktionären Rede und Antwort stehen. Die AfD, die AfD-Funktionäre müssen Rede und Antwort stehen. Die müssen erklären, weshalb Misserfolge entstanden, welche Ziele verfolgt werden, warum Menschen ausgegrenzt werden. Die AfD, die AfD-Funktionäre (jedenfalls manche von ihnen) sind angetreten, etwas positiv zu verändern – daran müssen sie sich alle messen lassen. Wer Millionen Euro vom Staat und von den Mitgliedern einsteckt, der muss seinen Wählern und Mitgliedern erklären, wohin es geht und weshalb das eine und andere so und nicht anders gemacht wurde – andere Menschen schlecht machen, Gerüchte über andere zu verbreiten, egal, wie deren Leben danach aussieht, ist nicht nur verabscheuungswürdig und feige, sondern letztendlich auch nicht zielführend.

Das Bündnis finanziert sich nicht aus Steuergeldern und Spenden, sondern aus eigenen Mitteln und den Mitteln der ordentlichen und fördernden Mitglieder. Wir können keine Wahlen und keine Pöstchen verlieren. Und deshalb können und werden wir weiterhin AfD-Mitglieder aufnehmen, deren Interessen vertreten und mit anderen bündeln, wenn diese in unser Bild von Ethik, Verantwortung, Ökologie und Ökonomie passt. Auch ausserhalb der AfD, deren Entwicklung wir uns sehr genau ansehen – gerade auch weil wir der Meinung sind, dass die Kreisverbände wesentlich mehr Unterstützung benötigen, als ihnen gegeben wird und Demokratie gelebt werden muss, um sie als Partei glaubwürdig vertreten zu können.

 

Parteilos und unabhängig

blog logo buendnisUnser Bündnis ist seit Anfang des Jahres offen für Privatpersonen und wir arbeiten daran, dass wir bis Ende Januar alle technischen Voraussetzungen inclusive einer respektablen Website geschaffen haben werden, um alles reibungslos funktionieren zu lassen. Hinsichtlich der Aufnahme von Neumitgliedern machen wir keinen Hehl daraus, dass wir hier auch an AfD-Mitglieder denken, die übrigens bei uns keinen Mitgliedsbeitrag zahlen müssen.

Hierbei möchten wir nun aber auch klarstellen, dass wir keine Partei sind, dies auch nicht werden wollen und nicht in Konkurrenz zur AfD oder anderen Parteien stehen. Im Gegenteil verfolgen wir in den Bereichen Energie- und Agrarwirtschaft, Bürgertum und Familienunternehmer unsere und die Interessen unserer Mitglieder – und zwar ausserhalb irgendwelcher Parteistrukturen, so dass wir diese Interessen dann umso effektiver innerhalb von Parteistrukturen umsetzen oder durchsetzen können.

Das heisst aber eben auch, dass wir beim Fundraising, bei der Interessensbündelung, bei Lobbyarbeit und bei unseren anderen Aktivitäten weder an Parteien, politischen Ausrichtungen oder ein Parteiprogramm gebunden sind, noch dass wir ein komplettes Programm verfolgen müssten. Das Bündnis ist die Wirtschaft und macht Politik dort, wo es um die Interessen des Bündnisses und die Interessen unserer Mitglieder geht. Seien Sie dabei, gerade dann, wenn Sie unzufrieden mit parteiinternen Entwicklungen sind und einer der Provinzfürsten Sie ausbremsen will. Seien Sie dabei, wenn Sie als Bürger, Initiator oder Familienunternehmer eine schlagkräftige Lobby oder ganz praktische Lösungen suchen.

Das Bündnis ist eine seit elf Jahren gemeinnützig tätige Institution. Wir sind stets ein Verfechter dezentraler Energieversorgung und regionaler Wertschöpfung. In diesen Bereichen unterstützen wir die Familienunternehmer und das Bürgertum. Unter anderem durch Seminare, Kurse, Events und politische Einflussnahme. Aber auch bei Begleitung zu Bankgesprächen, bei der Konzeption von Versorgungsprojekten oder beim finden und verhandeln mit privaten oder institutionellen Geldgebern. Wir schaffen Lösungen.

Finden Sie eine Vielzahl neuer Informationen und etliche Stellenangebote jetzt neu unter http://www.buendnis.eu