Menschen fischen

Dass die AfD sich thematisch deutlicher und breiter positionieren muss, ist keine Frage. Dass die externe Kommunikation und die Aussendarstellung verbessert werden muss, ist auch keine Frage. Dass die Euphorie vieler anfänglicher Mitstreiter nach und nach abflachen wird, ist ebenfalls keine Frage.

Als langjähriger Unternehmer und Krisenmanager bin ich und sind meine Führungskräfte solche Situationen gewohnt – egal, ob es sich um die Festlegung und Realisierung strategischer Ausrichtung, die Selektion und das Aufspüren strategischer Partner oder die Entwicklung und Realisierung von Projekten handelt. Immer ist die Antwort auf die immer gleiche Frage wichtig: Welchen Mehrwert können wir bieten.

Bezüglich der AfD ist der Mehrwert ganz generell, dass Probleme thematisiert und noch nicht im Politiksprech eingewickelt werden. Aber das allein genügt nicht. Wir müssen Menschen fischen – und das mit Ködern, die den Menschen schmecken. Und dort, wo die Menschen sind. Also die Bundespolitik für die Aufmerksamkeit und Positionierung, die Kommunalpolitik für die breite Basis der Unterstützung und Wählerstimmen.

Gerade im kommunalpolitischen Alltagsgeschäft kann man, können wir als AfD etliches erreichen. Die dort vielfach etablierten Grünen und Freien sind mittlerweile in der Parteienlandschaft, den Spruchblasen und den Arrangements vom System geschluckt worden. Hier gilt es, mit umfassenden Themen und vor allem Lösungsansätzen aus der Praxis den verlassenen Raum für die AfD zu gewinnen. Dort geht es durch praktische Lösungsansätze ohne Geschwafel und mit Unterstützung aus der Wirtschaft, um der Theorie einen praktischen Unterbau zu liefern. Nach den Professoren, nun die Unternehmer.

Der Begriff „Erneuerbare Energie“ ist mittlerweile negativ besetzt. Aber und gerade wenn wir auf kommunaler Ebene den Bürgern günstigen Strom, verlässliche Bürgernähe, genossenschaftliche Gemeinsamkeit und regionale Wertschöpfung anbieten, dann fixieren wir die AfD beim Menschen. Und dort wollen wir hin.

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Wir unterstützen unsere Landwirte

Europäische Kommunalberatung im Dienste erfolgreicher und ökologischer Landwirtschaft

Seit vielen Jahren spielen Biogasanlagen zur Erzeugung von Energie innerhalb der europäischen Landwirtschaft eine grosse Rolle, wobei auch hier Deutschland ein ehemals gutes Beispiel abgab. Seit Nutzung dieser Technologie haben sehr viele Landwirte und noch sehr viel mehr Fondsgesellschaften Kapital in diese Art der Energieproduktion gesteckt – mit teilweise erschreckenden Ergebnissen.

Enorm viele Anlagen wurden nur wegen der staatlich geförderten Rendite errichtet und führten den Sinn einer dezentralen Energieproduktion ad absurdum. Um die staatlichen Fördermittel noch mehr zu nutzen, wurden sinnlose Wärmenutzungskonzepte entwickelt und realisiert. Unser Land wurde und wird überschwemmt mit Maisanbau. Die Böden werden ausgelaugt. Der Landwirt wird zum Sklaven seiner Anlage. Berater ziehen die letzten Geldreserven aus den Betreibern. Banken ziehen sich zurück und kündigen Kredite. Existenzen werden vernichtet. Langjährig erfolgreiche Höfe werden verwertet. Die Politik lässt die notleidenden Landwirte alleine.

Doch was ist mit den Landwirten, deren Biogasanlagen unproduktiv arbeiten, bei denen die Lieferverträge für Inputmaterialien auslaufen, deren Technik schlecht gewartet oder überholt ist? Was ist mit den Landwirten, die zwar noch die Anlagen betreiben, aber die täglich zusehen müssen, dass die Insolvenz näher rückt, denen aber die technischen, organisatorischen, personellen oder finanziellen Möglichkeiten zur Rettung fehlen?

Wir suchen Landwirte und Betreiber von Biogasanlagen, die sich mit der Situation konfrontiert sehen, dass sie Insolvenz anmelden müssen, wenn sich nichts Entscheidendes ändert.

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