Es reicht jetzt, AfD!

Die AfD Alternative für Deutschland war angetreten, um die Rechtsbrüche in Zusammenhang mit den ESM-Entscheidungen, die fortschreitende Demontage der Demokratie in Deutschland und die zunehmende Verschlechterung von Kontrollfunktionen im Finanzwesen  anzuprangern und zu verändern. Die AfD Alternative für Deutschland sollte gegen die Arroganz der etablierten Parteien und die Selbstbedienungsmentalität der Politikdarsteller eintreten. Wir als Mitglieder und Vorstände des Bündnisses haben dies ebenso geglaubt wie die meisten der ehemals 18.000 AfD-Mitglieder und viele der damaligen Wähler.

Das Bündnis hatte im letzten Jahr angefangen, die AfD unterstützen zu wollen und viele Ungereimtheiten, viele Selbstdarsteller, viele ominöse Vorkommnisse mit der Entschuldigung hingenommen, dass eine neue Partei sich erst einmal finden muss. Dann wurden wir von geschassten AfD-Funktionären mehr und mehr über interne Vorkommnisse informiert und stellten Fragen, nicht öffentlich, vertraulich mit der Bitte, Dinge zu erklären, Geschehnisse zu dementieren, Kommentare abzugeben. Plötzlich passierte uns und passierte manchen unserer Mitglieder genau das, was wir ein paar Monate nur als Gerede abtaten: Unsere Nachbarn, Vermieter und Geschäftspartner wurden von AfD-Funktionären ausgehorcht. Es wurden Gerüchte gestreut. Einladungen widerrufen. Und wir stellten fest: Es stinkt etwas im Staate AfD.

Das Bündnis wurde vor mehr als zehn Jahren gegründet, um das soziale Umfeld in Deutschland zu verbessern und agierte als Gemeinschaft christlicher Idealisten im gemeinnützigen und mildtätigen Bereich, bis sich daraus im Laufe der Jahre das heutige Bündnis entwickelte: http://www.buendnis.eu . Unsere Aufgabe ist es, dem Bürgertum und den Familienunternehmen in Deutschland wieder die Stimme zu geben, die diesen zustehen. Wir erfüllen diese Aufgabe durch Referate, Veranstaltungen, Fundraising, Sponsoring und die Vermittlung von Geschäftskontakten auf Basis einer klaren Abgrenzung zu rechten und linken Extremmeinungen, einer deutlichen Unterstützung der Internationalisierung des Zusammenlebens, einer Forcierung autarker Energiegewinnung, einer deutlichen Anprangerung politischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Mißstände und einer Förderung regionaler Wertschöpfung. Dies alles eingebunden in freie Willensbildung, transparente Aktionen und die Forderung nach direkter Demokratie auch auf unterster, kommunaler Ebene.

Diese Ziele finden wir in der heutigen AfD nicht in den entscheidenden Gremien. Jetzt und heute ziehen wir die Konsequenz daraus, dass der AfD-Vorstand die bekannten Skandale nicht abarbeiten möchte. Wir ziehen die Konsequenz daraus, dass gute Leute aus der Partei herausgedrängt werden, wenn sie der Parteilinie des Führungstrios nicht entsprechen. Wir ziehen die Konsequenz daraus, dass Prof. Lucke sich nicht gegen rechtes Gedankengut abgrenzt, dass der Fall Petry unbeachtet bleibt, dass homophobe Strömungen auch bei EU-Listenkandidaten nicht unterbunden werden und dass die Gründe für den nicht enden wollenden Austritt fähiger Funktionäre und Mitglieder nicht aufgearbeitet werden. Die vielfältigen Anzeigen gegen Führungsmitglieder der AfD, die Dutzenden Anfechtungen von Parteitagsbeschlüssen bis hin zur von uns unterstützten Anfechtung der EU-Kandidatenlistenwahl beim Bundeswahlleiter lassen wir hier einmal völlige Nebensache sein. Dazu kommen wir später im Einzelnen, wenn es dann noch wichtig sein sollte.

Wir unterstützen diejenigen in der AfD, die sich klar für eine Aufarbeitung der AfD-Skandale aussprechen, die tatsächlich Ziele zur Verbesserung gesellschaftspolitischer Systeme anstreben, die sich klar gegen Stammtischparolen des rechten Meinungsspektrums aussprechen und die sich gegen Gerüchteköche, Postenjäger und Besitzstandswahrer innerhalb der AfD aussprechen. Das Bündnis jedenfalls unterstützt den derzeitigen populistischen Kurs der AfD, die verleumderisch agierenden AfD-Funktionäre und deren unsägliche Mitschwimmer nicht mehr. Das Bündnis unterstützt die Menschen, die an vernünftigen Änderungen gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Systeme interessiert sind und deren Ethik von Loyalität, Respekt, sozialer Verantwortung, wirtschaftlicher Selbstbestimmung, Achtung vor unseren Mitgeschöpfen, Nachhaltigkeit und freiem Denken geprägt ist.

Im Bündnis ist kein Platz für Homophobie, Fremdenhass, Verleumder, Selbstbediener, Sektierer, Verschwörungstheoretiker, Populisten, Ewiggestrige oder Fantasten. Wir wollen die bestehenden Systeme dort ändern, wo sie das Denken der Menschen einschränken, die freie Entfaltung des Individuums begrenzen, die Wirtschaft zur Religion formen, die Politikdarsteller zum Souverän werden, die Tiere zur Sache machen, die Umwelt zur Ressource verkommen lassen und die Herkunft zum Urteil über das Individuum werden lassen. Wenn auch Sie das so wollen, dann arbeiten Sie mit uns zusammen. Auch wenn Sie noch bei der AfD sind. Unsere Arbeit findet vor Ort, in der Region statt. Dort, wo man wirklich etwas verändern kann. Dort, wo der Mensch uns braucht. Dort, wo man Ergebnisse sieht.

Geld für Sinnvolles

Keine Bürgerinitiative kommt ohne Geld aus. Erfolgreiche Bürgerinitiativen benötigen eine klare Strategie, eine erfahrene Führung und neben den wichtigen ehrenamtlichen Helfern vor allem Geld. Und dabei ist es vollkommen egal, ob es um die Rettung eines Jugendheimes, um die Aufstellung einer neuen Partei, um die Stärkung eines Kreisverbandes, die Veränderung einer Infrastrukturplanung, die Absetzung eines Politikers, den Bau eines Nahwärmenetzes oder die Beendigung der Massentierhaltung geht. Das Bündnis steuert hierzu neben anderen, konkreten Hilfestellungen im Bereich der Projektentwicklung, der Projektfinanzierung oder der Organisation von Veranstaltungen insbesondere die Beschaffung von Spendern und Sponsoren bei. Auf Erfolgsbasis versteht sich.

Mehr Infos: http://www.buendnis.eu/index.php/themen/politik/139-buergerengagement

Der ADAC, die CSU und die AfD

Aktuell jagen die deutschen Medien wieder eine neue Sau durch’s Dorf: den ADAC. Täglich kommen neue so genannte Skandalmeldungen an die Öffentlichkeit – warum? Mal ganz ehrlich: Den ADAC als Mitglied nutzt man gerne, weil man für sehr wenig Geld die Gewissheit hat, dass einem geholfen wird, wenn man wegen einer Panne mit seinem oder einem fremden Kraftfahrzeug liegen bleibt. Für ebenfalls sehr wenig Geld erlangt man die Gewissheit, dass man im Krankheitsfall schnell und formlos nach Hause transportiert, nötigenfalls geflogen wird, dass die mitreisende Familie nach Hause gebracht und sogar das Auto gefahren wird. Es interessiert doch wirklich niemanden, ob der Verein oder die angegliederten Gesellschaften Überschüsse produzieren und wie diese Überschüsse verwendet werden. Wir zahlen beim ADAC unsere Mitgliedsbeiträge, um die Sicherheit der Hilfe zu haben. Der Rest interessiert doch niemanden wirklich.

Sicherlich, würden wir für den ADAC spenden – dann wäre es etwas anderes. Bei der AfD zum Beispiel wurden 20% oder sogar 25% von sechsstelligen Spendenbeträgen an eine Gesellschaft abgeführt, deren Verbindung zur Spendenaktion „Geldbombe“ den Spendern gar nicht bekannt war. Darüber könnte man sich aufregen – macht innerhalb der AfD aber niemand so wirklich. Das wiederum mag daran liegen, dass dann intern gegen solche Kritiker „ermittelt“ wird, Gerüchte über die Kritiker verbreitet werden, Beiträge aus öffentlichen Foren durch die AfD-Moderatoren entfernt werden und man als Kritiker ständig damit rechnen muss, aus der Partei ausgeschlossen zu werden, als sei es Blasphemie, AfD-Funktionäre zu kritisieren.

Aber zurück zum ADAC – weshalb diese laute Kritik? Vielleicht, weil der ADAC vehement gegen die Pkw-Maut eintritt? Das mag durchaus sein. Und schon sind wir bei der CSU – oder bei „dem Wähler“. Sehr schnell wurde vergessen, wieviele CSU-Abgeordnete auf unser aller Kosten Kinder und Ehefrauen einstellten, dass deren minderjährige Kinder monatlich mehrere tausend Euro Einkommen erhielten – auf Kosten der Bürger und Wähler. Trotzdem erhielt die CSU eine absolute Mehrheit wenige Wochen nach diesem schon wieder vergessenem Skandal. Da geht es natürlich nicht, dass nach diesem gerade vergessenem Skandal und der Herdprämie nun dieses im wahrsten Sinne des Wortes tolle Projekt der Pkw-Maut durch den ADAC torpediert wird. Nein, da greift man einfach ins politsche Handwerkskästle und wirft mit Schmutz, wie man es offenbar auch bei der AfD schon auf der Kreisverbandsebene gelernt hat. Irgendetwas wird schon haften bleiben.

Im Falle des ADAC sollten die schreienden Medien vielleicht auch endlich einmal klarstellen, dass der ADAC e.V. eben nicht gemeinnützig ist und das auch nie sein wollte. Und wenn ein Verein so genannte Zweckbetriebe (also eigenständige Gesellschaften gründet), dann ist das kein Verbrechen, sondern vollkommen normal, selbst bei gemeinnützigen Vereinen. Wozu die Aufregung über den ADAC – wieso keine Aufregung mehr über die 20%/25%-Provision bei den AfD-Spenden? Wieso keine Aufregung mehr über die Gehaltsaffären bei der CSU? Wieso keine Aufregung darüber, dass die, die Pkw-Maut befürwortende Studie als angebliche Entscheidungsgrundlage durch eben die Gesellschaft abgeliefert wurde, die als Maut-Eintreiber an eben dieser verdienen würde?

Und wenn sich die deutschen Medien über die Strukturen Verein / Zweckbetriebe aufregen wollen, weshalb dann nicht über den TÜV Süd? DA lernt man, wie man Mitglieder mundtot machen, die Öffentlichkeit hintergehen und die ganz persönliche Sicherheit eines jeden Bürgers minimieren kann. Wie das geht? Nun: Der TÜV Süd wird in den Augen der Öffentlichkeit als „der TÜV“ wahrgenommen – ist aber eine Aktiengesellschaft, die zu 74,9% dem TÜV Süd e.V. gehört und zu 25,1% der TÜV Süd Stiftung – interessanter wird es, wenn man weiss, dass sowohl der Verein, als auch die Stiftung alle Stimmrechte an eine TÜV Süd Gesellschafterausschuss GbR abgetreten haben – und diese dominiert wird von E-ON, Vattenfall und EnBW.

Dieses Konstrukt ist überhaupt nicht zu vergleichen mit dem ADAC, über den jetzt hergezogen wird. Unglaublich ist dabei ausserdem, dass eben dieser TÜV Süd der Hauptkontrolleur der technischen Sicherheit deutscher Atomkraftwerke ist – die, na, dämmert es?- E-ON, Vattenfall und EnBW gehören. DARÜBER, lieber Bürger, darf man sich einmal aufregen. Das wäre ja so, als würde ein Shop für Wahlkampfmittel der AfD einem Partner eines Bundesvorstandes gehören – ach so, ja, das ist ja auch so. Aber ernsthaft: Die wahren Skandale werden nur selten lange in der Öffentlichkeit wahrgenommen.

Das Bündnis wird sie alle nach und nach auftauen, daran erinnern und sie diskutieren lassen. Zum Thema TÜV Süd wäre da übrigens noch die Sache mit den überhöhten Wertgutachten für Immobilien, die bei der Milliardenpleite der S&K eine massgebliche Rolle spielten. Oder die Sache mit den gefälligen Begutachtungen der sozialen Umstände und der Arbeitssicherheit in Textilfabriken in Bangla Desh. Und bei der AfD? Im Moment streiten sich die Geister, wie wirksam die Wahl der Europalisten-Kandidaten am Wochenende war – hatte man doch ein so genanntes Stimmungsbild -elektronisch und nicht-transparent ermittelt- genutzt, um Minuten vor der eigentlichen Kandidatenwahl Mitbewerber zur Rücknahme ihrer Kandidatur zu bewegen.

Wir distanzieren uns …

… noch nicht von der AfD als solcher, aber von dem Verhalten etlicher AfD-Funktionäre. Offenbar wird es immer beliebter, kritische Stimmen dadurch verstummen lassen zu wollen, dass Nachbarn, Arbeitgeber und Vermieter bewusst harmlos und freundlich nach der Wohnsituation, Vorlieben und Bekannten gefragt werden – und die Informationen dann genutzt werden, um die Daumenschrauben ein wenig mehr anzulegen oder um schon durch die Befragungen Druck auszuüben. Zusammen mit den Claqueuren im Internet, die oftmals gar nicht der Partei selber angehören, aber gerne weit rechts angesiedeltes Gedankengut verbreiten und dann auch gerne einmal schriftlich herumpöbeln, wird ein Klima geschaffen, das Ja-Sager fördert und Strukturen festigt, die jedenfalls nicht der Partei oder den (ehemaligen) Zielen zugute kommen. Bespitzelung und Gerüchteköche werden hoffentlich nicht dauerhaft die Basis der Parteiarbeit sein.

Und hier sollte der eine oder andere einmal anfangen, weiter als bis zum nächsten Pöstchen zu denken: „Wir sind das Volk“, sagten plötzlich viele Menschen und warfen die Führung vom Thron. Die Parteifunktionäre sind nicht die Partei. Die Partei besteht aus den Mitgliedern. Ein System ist krank und gehört verändert, wenn die Führung die Basis bespitzelt und bevormundet. Die Basis aber darf und muss die Führung hinterfragen. Wenn dies aber eben nicht gefördert, nicht gefordert und sogar manchmal ganz offen zum Schaden der Partei unterbunden wird, wenn fähige Menschen aus der Partei unter dem Beifall der Nicht-Besser-Wisser herausgeekelt werden, dann muss man sich Alternativen suchen.

Wer konstruktive Kritik und nicht-egoistische Angebote wegen fehlenden Eigennutzes und falsch verstandener „Freundschaft“ mit dem streuen von Gerüchten beantwortet, der schiebt nicht nur wertvolle Möglichkeiten der Weiterentwicklung hinfort, sondern schadet der Partei. Wobei wir beim Punkt angekommen sind: Nicht die Parteimitglieder, die jetzt auch beim Bündnis sind, schon gar nicht die Mitglieder des Bündnisses oder das Bündnis als solches muss AfD-Funktionären Rede und Antwort stehen. Die AfD, die AfD-Funktionäre müssen Rede und Antwort stehen. Die müssen erklären, weshalb Misserfolge entstanden, welche Ziele verfolgt werden, warum Menschen ausgegrenzt werden. Die AfD, die AfD-Funktionäre (jedenfalls manche von ihnen) sind angetreten, etwas positiv zu verändern – daran müssen sie sich alle messen lassen. Wer Millionen Euro vom Staat und von den Mitgliedern einsteckt, der muss seinen Wählern und Mitgliedern erklären, wohin es geht und weshalb das eine und andere so und nicht anders gemacht wurde – andere Menschen schlecht machen, Gerüchte über andere zu verbreiten, egal, wie deren Leben danach aussieht, ist nicht nur verabscheuungswürdig und feige, sondern letztendlich auch nicht zielführend.

Das Bündnis finanziert sich nicht aus Steuergeldern und Spenden, sondern aus eigenen Mitteln und den Mitteln der ordentlichen und fördernden Mitglieder. Wir können keine Wahlen und keine Pöstchen verlieren. Und deshalb können und werden wir weiterhin AfD-Mitglieder aufnehmen, deren Interessen vertreten und mit anderen bündeln, wenn diese in unser Bild von Ethik, Verantwortung, Ökologie und Ökonomie passt. Auch ausserhalb der AfD, deren Entwicklung wir uns sehr genau ansehen – gerade auch weil wir der Meinung sind, dass die Kreisverbände wesentlich mehr Unterstützung benötigen, als ihnen gegeben wird und Demokratie gelebt werden muss, um sie als Partei glaubwürdig vertreten zu können.

 

Parteilos und unabhängig

blog logo buendnisUnser Bündnis ist seit Anfang des Jahres offen für Privatpersonen und wir arbeiten daran, dass wir bis Ende Januar alle technischen Voraussetzungen inclusive einer respektablen Website geschaffen haben werden, um alles reibungslos funktionieren zu lassen. Hinsichtlich der Aufnahme von Neumitgliedern machen wir keinen Hehl daraus, dass wir hier auch an AfD-Mitglieder denken, die übrigens bei uns keinen Mitgliedsbeitrag zahlen müssen.

Hierbei möchten wir nun aber auch klarstellen, dass wir keine Partei sind, dies auch nicht werden wollen und nicht in Konkurrenz zur AfD oder anderen Parteien stehen. Im Gegenteil verfolgen wir in den Bereichen Energie- und Agrarwirtschaft, Bürgertum und Familienunternehmer unsere und die Interessen unserer Mitglieder – und zwar ausserhalb irgendwelcher Parteistrukturen, so dass wir diese Interessen dann umso effektiver innerhalb von Parteistrukturen umsetzen oder durchsetzen können.

Das heisst aber eben auch, dass wir beim Fundraising, bei der Interessensbündelung, bei Lobbyarbeit und bei unseren anderen Aktivitäten weder an Parteien, politischen Ausrichtungen oder ein Parteiprogramm gebunden sind, noch dass wir ein komplettes Programm verfolgen müssten. Das Bündnis ist die Wirtschaft und macht Politik dort, wo es um die Interessen des Bündnisses und die Interessen unserer Mitglieder geht. Seien Sie dabei, gerade dann, wenn Sie unzufrieden mit parteiinternen Entwicklungen sind und einer der Provinzfürsten Sie ausbremsen will. Seien Sie dabei, wenn Sie als Bürger, Initiator oder Familienunternehmer eine schlagkräftige Lobby oder ganz praktische Lösungen suchen.

Das Bündnis ist eine seit elf Jahren gemeinnützig tätige Institution. Wir sind stets ein Verfechter dezentraler Energieversorgung und regionaler Wertschöpfung. In diesen Bereichen unterstützen wir die Familienunternehmer und das Bürgertum. Unter anderem durch Seminare, Kurse, Events und politische Einflussnahme. Aber auch bei Begleitung zu Bankgesprächen, bei der Konzeption von Versorgungsprojekten oder beim finden und verhandeln mit privaten oder institutionellen Geldgebern. Wir schaffen Lösungen.

Finden Sie eine Vielzahl neuer Informationen und etliche Stellenangebote jetzt neu unter http://www.buendnis.eu

Eco Eden | Arche Noah 2.0

Wir freuen uns sehr Ihnen mitteilen zu können, dass DAS BÜNDNIS | Bündnis Familienunternehmer, Agrar- und Energiewirtschaft e.V. vor dem Hintergrund der Umstrukturierung des Mitgliederkeises und im Rahmen der Vermögensanlage eine Kommanditbeteiligung in Höhe von € 150.000 an der EcoEden Water GmbH & Co. KG, Lüneburg, übernommen hat. Das gesamte Kommanditkapital der EcoEden Water GmbH & Co. KG beträgt zum Jahresanfang 2014 nunmehr € 950.000

Das Bündnis sieht dieses finanzielle Engagement als strategische Beteiligung und setzt es bewusst als Zeichen dafür ein, dass wir nicht nur reden, sondern auch handeln. Die EcoEden Water GmbH & Co. KG beschäftigt sich unter anderem mit der Projektierung und Realisierung eines grossen Siedlungsvorhabens, welches in Asturien (Spanien) entstehen soll. Neben vielen anderen beeindruckenden Details ist hervorzuheben, dass dort explizit dezentrale Energieversorgung und regionale Wertschöpfung stattfinden soll, die in einer solchen Zusammenstellung bis dato nicht woanders zu finden ist. Hier werden zudem die Technologien angewendet werden, die wir in den Bereichen Biogas, Biodiesel, Blockheizkraftwerke, Energiepflanzen, Nahwärmenetze und Düngerproduktion auch durch das Netzwerk der Mitglieder des Bündnisses Dritten anbieten.

Das Bündnis setzt hier also ein Zeichen für die von uns präventierten Themen „Dezentrale Energieversorgung“ und „Regionale Wertschöpfung“ und ermuntert, die Erfahrungen und Kenntnisse als Mitglied bei uns abzurufen und dann bei eigenen Projekten und Initiativen umzusetzen. Gerne kostenfrei begleitet und betreut durch das Bündnis.

Unsere Mission

Das Bündnis ist bereits vor über zehn Jahren aus der Überlegung heraus entstanden, dass das Bürgertum und die so genannten Alte Werte von der Oberflächlichkeit der immer hektischer werdenden Zeit überdeckt und notwendige Wertvorstellungen einer ungehemmten Wirtschaftsentwicklung geopfert werden, so dass es Zeit wurde, verantwortungsvolle Unternehmen, gesellschaftspolitisch aktive Menschen und ökologisch sowie ethisch wertvolle Projekte und Initiativen zu vereinen. Seit dieser Gründungsphase hat die Gesellschaft, hat die Politik und hat gerade auch die Wirtschaft einen Wandel vollzogen, der in der Gesamtheit zu einem Verfall von Wertvorstellungen und zu immer mehr kollabierenden Systemen führte.

Da ein Einzelner nicht die ganze Welt retten kann und weil auch Gruppen nicht in der Lage sind, jedem eine bestimmte Verhaltensweise, jedem eine bestimmte politische, gesellschaftliche, religiöse oder wirtschaftliche Ethik vorzuschreiben, hat sich das Bündnis im Kern auf zwei Themen konzentriert, die ausreichend Einfluss auf viele gesellschaftspolitische Entwicklungen nehmen: Zum einen die dezentrale Energieversorgung und zum anderen die regionale Wertschöpfung.

Im generellen Kontext beschäftigt sich das Bündnis also mit dem uns alle dominierendem Thema der Energieversorgung und den damit ganz selbstverständlichzusammen hängenden Themenbereichen Unabhängigkeit, Wirtschaft, Ethik und Umwelt sowie dem Thema Wirtschaftliche Entwicklung und den damit wiederum ganz selbstverständlich zusammen hängenden Themen der ethisch wertvollen, der ökologisch korrekten und der gesellschaftlich wichtigen Rahmenbedingungen.

Diese beiden Generalthemen führt das Bündnis mit dem Bürgertum, den Familienunternehmern sowie der Agrar- und Energiewirtschaft zusammen, um gemeinsam für unabhängige, dezentrale und regional bestandsfähige Projekte, Firmen und Initiativen zu sorgen, die uns alle unabhängiger von zentralen Einrichtungen und Abhängigkeiten machen und die jedes für sich unsere Umwelt lebendiger und unsere Gesellschaft lebenswerter macht.